Notice: Undefined variable: kwId in /home/.sites/896/site557/web/header.php on line 25

Vision 2025 - Googles Partnerschaft mit der Österreichischen Nationalbibliothek

Alte Bücher in einem Bücherregal

Google und co. halten Einzug in die Österreichische Nationalbibliothek. Welche Möglichkeiten ergeben sich daraus und welche folgen kann das haben. Geteilte Meinungen sind hier wohl an der Tagesordnung.

Eine (National)-Bibliothek ohne Bücher?!

Das ist es was so manchen Leuten als erstes durch den Kopf geht wenn sie die Medienberichte zur sogenannten VISION 2025 Initiative der Österreichischen Nationalbibliothek verfolgen.
Die VISION 2025 sieht die Digitalisierung der Buchbestände und wichtiger Sondersammlungen in Abstimmung mit anderen Nationalbibliotheken bis 2025 vor. Weiters werden auch sog. usergenerierte Inhalte(Beispiel: Blogs) digital Archiviert. Finanziert soll das ganze in erster Linie aus öffentlicher Hand werden, jedoch sind auch private Partner willkommen.

Public Private Partnership mit Google

Aktuell befinden sich im digitalen Lesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek über 8 Millionen Seiten von historischen Zeitungen und Zeitschriften, 3 Millionen Seiten historischer Rechtstexte, ca. 80.000 digitale Plakate und 400.000 Grafiken aus den hauseigenen Beständen, des historischen Archivs des ORF sowie des Vereins für die Geschichte der Arbeiterbewegung. Im Rahmen des bereits laufenden Projektes ABO- Austrian Books Online werden in Kooperation mit Google in den nächsten Jahren rund 600.000 Bücher vom frühen 16. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts digitalisiert. Die VISION 2025 ist eine ambitionierte Weiterführung dieser Entwicklung und sieht jedoch eine Anpassung des Mediengesetzes vor um die rechtlichen Bedienungen zu schaffen. Google

Kein Besuch in der Bibliothek mehr nötig

Durch die Möglichkeit sich den gesamten digitalisierten Bestand online anzusehen wird ein Besuch nicht mehr nötig sein. Vieles wird bereits jetzt im Internet recherchiert, was mit Sicherheit Zeit einspart und keine Unannehmlichkeiten verursacht. Der globale Schritt in diese Richtung hat schon begonnen. Bereits jetzt gibt es Bücher die nur noch in digitaler Form veröffentlicht werden und als Druckversion gar nicht in den Handel kommen.

Aufzeichnungen auf Papier etc. gehen bis in die Antike zurück, ist demnach eine solche Anpassung an den DERZEITIGEN Standard in dieser Form voreilig?
comments powered by Disqus

Ähnliche Themen

Welt Gesellschaft Kinder Menschen Umwelt Länder Gesundheit Kulturen Freizeit Ausbildung Unternehmen Sport Hobby Reisen Politik
Erstelle deine eigene Pro & Contra Liste