Notice: Undefined variable: kwId in /home/.sites/896/site557/web/header.php on line 25

Wenn der beste Freund ums Überleben kämpft

Eine Hundehöhle

Vergiftungen, Quälereien, Jägergruppen, DOGHUNTER! Vor der Fußball-Europameisterschaft 2012 noch Thema Nummer eins. Lesen Sie was geschieht und wer sich entschlossen hat etwas zu tun.

Geschätzt leben in der Ukraine viele zehntausende Streuner-Hunde. Bei einer Lebenserwartung von maximal 5 Jahren kann es vorkommen das einige davon 1 bis 2 mal pro Jahr gebären und sich so die Anzahl erhöht. Der Lebensraum dieser Tiere befindet sich meist in Gartenanlagen, Industriegebieten, Friedhöfen, Waldgebieten und Wohngebieten. Durch die Fehlende medizinische und soziale Versorgung könne diese Streuner zu Krankheitsträgern werden, Verkehrsunfälle verursachen oder ein aggressives Verhalten bekommen welches selbst ein streunendes Leben in der Nähe von Menschen unmöglich macht.

Die Politik löst das Problem auf ihre eigene Art und Weise

Die Stadtverwaltungen sahen die Lösung für dieses Problem im täglichen Töten von mehreren hunderten Streunern.Da sich selbst Bürger dazu berufen fühlen das Töten von Streunern zu unterstützen gehören Vergiftungen und Streuner-Quälerei zur Tagesordnung. Im Juni wurde ein 19-jähriger Student, aufgrund von 9 Tötungen, zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Dies ist jedoch nur einer von vielen Fällen die jemals Bekannt wurden.

Nun wurde jedoch mit dem für Tierschutz verantwortlichen Umweltminister Mykola Zlochevskiy eine schriftliche Vereinbarung getroffen, die eine humane Lösung vorsieht.
Seit April 2012 befinden sich 6 Teams, bestehend aus insgesamt 60 Tierärzten, Assistenten, Tierpflegern, Hundefängern sowie 60 freiwilligen Helfern vom Streunerhilfeprojekt SAC (Stray Animal Care), ins Leben gerufen von VIER PFOTEN, in der Ukraine und geben Alles dafür die Population der Streuner-Tiere in den Griff zu bekommen. Das Ziel besteht darin mit Hilfe von mobilen Tierambulanzen, auf der Straße lebende Hunde und Katzen, medizinisch zu versorgen, zu impfen und zu kastrieren. Bevor diese Tiere dann wieder in Ihr Revier freigelassen werden, werden Sie mit einer Ohrenmarke versehen. Aktuell wurden bereits über 5.000 Streuner-Tiere kastriert und medizinisch versorgt.
Das Hilfsprojekt begegnet jedoch auch Menschen die sich selbst schon zum Helfen entschlossen haben und auch täglich zur Tat schreiten. Diese Menschen versorgen Streuner auf der Straße, bieten Ihnen medizinische Versorgung oder Bauen Ihnen Hütten in Ihren Höfen, was sich nicht immer im Rahmen der dortigen Legalität befindet.

Drei dieser Aktivisten sind Natasha, Galina und Piotr

Die bereits viele, viele Streunerleben lang befreundeten Rentner begannen vor acht Jahren damit, sich um Streuner-Hunde zu kümmern, was bei einem sehr bescheidenen Einkommen nicht leicht ist. Sie füttern und versorgen bereits 40 Streuner an drei verschiedenen Plätzen der Stadt Kiew. Auch ließen die drei die meisten von ihnen auf eigene Kosten kastrieren. Als die Freunde von der systematischen Tötung der Tiere erfuhren begannen sie unterirdische Hundehöhlen Holz zu bauen(FOTO). Ausgestattet mit Teppichen bieten die Höhlen den Streunern ein perfektes Versteck, wärme und Schutz. Nachdem die drei erfuhren das VIER PFOTEN in Kiew sei, nahmen sie Kontakt auf und ließen die noch fehlenden sieben Kastrationen durchführen.
comments powered by Disqus

Ähnliche Themen

Welt Gesellschaft Kinder Menschen Umwelt Länder Gesundheit Kulturen Freizeit Ausbildung Unternehmen Sport Hobby Reisen Politik
Erstelle deine eigene Pro & Contra Liste